Sieg in Regenschlacht von Linau

Sonntag, 12.06.2016 - Fußball-Eltern haben es nicht immer leicht. Sonntagmorgen. Der Wecker klingelt um 7:50 Uhr. Wecken. Frühstück. Auf geht's. Angekommen in Linau oder Nusse. Wer weiß das schon. Es fängt an zu regnen. Es ist kalt. Hallo Sommer? Wo bist du hin?

Es geht noch schlimmer

Der Rasen nass. Die falschen Schuhe an. Dann der Anstoß. Die Salzstraßenkicker bemüht. Haben mehr vom Spiel. Und kassieren trotzdem das erste Tor. Weiter geht's. Nicht nachlassen. Zack. Das zweite Ding. Und dann fängste an zu grübeln. Ausschlafen. Das warme Bett. Schöne Alternativen. Doch dann das.

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Das Ball kommt zu Conrad. Der nimmt sich ein Herz und zieht ab. Das nasse Leder fliegt Richtung Tor, wird länger und länger und senkt sich sehenswert hinter dem Keeper der Gastgeber ins Tor. Uns Fans wurde warm ums Herz. Geht doch!!! Nur noch 1:2 Rückstand. Und so ging es in die Pause. Während die Gastgeber aus Nusse/Linau sich in die Kabine verzogen, trotzte unser Team dem Regen, der jetzt noch stärker geworden war.

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Anpfiff zur legendären Halbzeit 2

Die SG Schnakenbek/Lütau jetzt noch entschlossener und immer einen Tick schneller am Ball. Das Spiel verlagerte sich zusehends in die Hälfte der Gastgeber. Doch es brauchte viele weiterer Chancen und einiger Heldentaten von Laurenz bis der erlösende Ausgleich fiel. 2:2. Was für ein Spiel. Der Regen war vergessen. Das frühe Aufstehen. Die Kälte. Nein, alles kein Thema mehr. Denn jetzt spielte nur noch ein Team. Jetzt wollte man den Sieg.

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Die Gastgeber ließen jetzt auch körperlich nach. Die ewige Hatzt nach dem Leder forderte ihren Tribut. Dadurch boten sich viele Räume. Paul hatte dann die Führung auf dem Fuß - doch traf nur den Pfosten. Erlösung fanden Fans und Spieler erst nach einem abgefälschten Ball, der den Weg wie auch immer ins Tor fand. Jetzt gab es kein Halten mehr und bei den Gastgebern verwandelte sich Erschöpfung in Frust.

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Beim 4:2 sah die Abwehr angeblich ein Abseits, doch der Trainer der Gastgeber erkannte klar auf Tor. Tolle Geste. Das haben wir schon ganz anders erlebt! Das 5:2 konnten wir auf den Regen schieben, als der Keeper einen hohen Ball nicht festhalten konnte und selbst ins Tor lenkte. Am Ende ein klarer Sieg nach einem 0:2 Rückstand. Das zollt von Charakter und Willensstärke. Das Team hat sich nie aufgegeben und weiter an den Sieg geglaubt. Das muss uns erstmal jemand nachmachen.

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Es war also ein toller Sonntag. Dafür stellt man sich gern den Wecker und steht 2 Stunden im Regen. Hammer. Und als dann am Abend auch noch die Deutschen ihren ersten EM-Sieg holten war der Tag endgültig perfekt!

 

 

Impression vom Spiel der Salzstraßenkicker

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