Unentschieden wäre gerecht gewesen

Samstag, 28.05.2016 - Das war bitter. Mit einer 3:2 Niederlagen gingen die Salzstraßenkicker in Elmenhorst vom Rasen, nachdem das Team mit einer guten Leistung mit Sicherheit mehr verdient hätte. Am Ende waren es unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, die den Ausschlag zu Gunsten der Gastgeber brachten.

Salzstraßenkicker eiskalt erwischt

Bei sommerlichen Temperaturen war die SG Schnakenbek/Lütau zu Gast in Elmenhorst. Immerhin Tabellenvierter der Kreisklasse A und mit 19 Punkten ganz nah dran an der Spitze. 12 Zähler mehr als unser Team. Doch von diesem Unterschied war auf dem Platz nicht viel zu sehen. Geschickt formiert war es vor allem die Abwehr, die zum guten Ergebnis beigetragen hat. Immer wieder gelang es, die schnellen Stürmer der Gastgeber ins Abseits zu stellen - wenn denn der Schiedsrichter das auch sieht. So war das Spiel nur wenige Minuten alt, als eben ein langer Ball über die Abwehr den Elmenhorster Stürmer in stark abseitsverdächtiger Position bediente, der dann alleine auf Laurenz zulief und zum 1:0 einschoss. Kalte Dusche bei 23°C.

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Doch diese Dusche scheint gewirkt zu haben, denn jetzt waren auch Mittelfeld und Sturm präsenter und sorgte für Unruhe vor dem Tor der Gastgeber. Irgendwann landete ein Abpraller vor den Füßen von Paul, der den Ball perfekt traf und ins untere rechte Eck versenkte. Toller Schuss! 1:1. Der verdiente Ausgleich. Die Salzstraßenkicker wurden jetzt stärker, standen in der Abwehr deutlich höher, hatten im Mittelfeld mehr Spielanteile und kamen immer wieder über die schnellen Außenstürmer zu guten Aktionen, aber nur zu wenigen zwingende Torchancen.

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Paul trifft zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Dann der Aufreger des Spiels: Die roten REWE-Kicker waren weit aufgerückt. Dann wieder ein langer Ball aus der Abwehr in die Hälfte der Schnakerbeker. Hier lauerte dann erneut ein Elmenhorster Stürmer, dieses mal in ganz klarer Abseitsposition. Doch der wichtige Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Wieder freie Bahn und wieder ein chancenloser Laurenz, der das zweite Tor kassieren musste. Die Proteste der Gästetrainer nützten nichts. Auch Appelle an die Fairness und Gerechtigkeit blieben ungehört. So muss man ein Spiel in der Jugend nicht entscheiden und hier hätte der Elmenhoster Trainer die große Chance gehabt, Vorbild zu sein, Eier zu zeigen und ebenfalls auf die Fehlentscheidung hinweisen zu können. Doch anscheinend ist Gewinnen wichtiger als Fair Play. Keine gute Entwicklung.

 

Licht und Schatten in der zweiten Halbzeit

Viel los war dann nicht mehr auf dem Platz. Halbzeit. Diskutieren. Abhaken. Nach vorne schauen. Doch die klare Linie war mit Wiederanpfiff komplett dahin. Das Spiel verkam zu einem unorganisierten Hin und Her. Da brauchte es erst das 3:1 der Gastgeber bis sich die Salzstraßenkicker wieder auf ihre Stärken besannen. Hoch stehen in der Abwehr, die Verbindung zum Mittelfeld und Sturm nicht abreißen lassen und den Gegner schon beim Spielaufbau stören. Dazu ein Laurenz, der sein Team mit tollen Paraden weiter im Spiel hielt. Super Keeper! So ging es in die heiße Schlussphase, in der den Salzstraßenkickern noch der Anschlusstreffer gelang. Dann war Schluss. Ein 2:2-Unentschieden wäre absolut verdient gewesen. Sollte aber heute nicht sein.

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Für die SG Schnakenbek geht es als nächstes zweimal gegen unsere Freunde aus Breitenfelde. Zunächst zuhause gegen den Tabellenführer und am 4. Juni auswärts. Es folgen dann noch Spiele am 12. Juni in Nusse/Linau und am 18. Juni beim SSV Ziethen. Das war's dann  mit der Kreisklassensaison. Danach haben wir alle den Kopf frei und freuen uns auf eines der Highlights des Jahres: Den 1. REWE Sommercup, zu dem sich 20 Mannschaften angemeldet haben. Das wird ein Fest! Danach steht dann noch der Danacup in Dänemark auf der Agenda. Dazu an dieser Stelle in Kürze mehr.

Impression vom Spiel der Salzstraßenkicker

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